Biblische Texte – heute gelesen: Die «Heilige Schrift» – zwischen Fundament und Fundamentalismus

Zum Reformationsjubiläum

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Heute löst es eher gemischte Gefühle aus, wenn sich jemand auf die/eine «Heilige Schrift» bezieht. Oft kommt dann eine fundamentalistische Haltung zum Vorschein.
Während der Reformation spielte die Auslegung der Bibel eine enorme Rolle. Bei Martin Luther gipfelte sie einem seiner Leitsätze. Die Schrift allein «sola scriptura» sollte das wesentliche Fundament sein.
Daraus ergeben sich spannende Fragen: Wie halten wir selbst es mit der Lektüre der Bibel? Inwiefern können biblische Texte hilfreiche, lebensfrohe und lebensfördernde Impulse geben und so ein gutes Fundament sein? Und was hilft, zu vermeiden, dass aus dem befreienden und lebensbejahenden Fundament ein Fundamentalismus wird?
Wir lesen Bibeltexte – erweitern die Leseerfahrung mit Ideen aus der Reformationszeit – und fragen nach ihrer Bedeutung im heutigen Kontext, in dem radikale und fundamentalistische Ideen wieder Anklang finden.
Gruppe Dienstag: 14.2., 14.3., 4.4., 25.4.
Gruppe Mittwoch: 15.2., 15.3., 5.4., 3.5.
Jeweils 20.00 bis 21.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Paulus.
Vorkenntnisse braucht es keine – die Gruppen sind jederzeit offen für alle Interessierten.
Gesprächsleitung und Input: Pfr. Uli Geisler